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Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft. (Busch)

Blaseninkontinenz / Stuhlinkontinenz

Gemeint ist die Unfähigkeit, den Urin bewusst zurückzuhalten, oder ein unnatürlich häufiger starker Harndrang. Dasselbe gilt für die Stuhl-Inkontinenz, bloss das andere Muskelgruppen betroffen sind. Grundsätzlich unterschieden werden Blasenstörungen in Urininkontinenz (unfreiwilliger Urinabgang), dem imperativen Harndrang (forderder Harndrang) und der Harnverhaltung (der Urin, oder ein Teil bleibt in der Blase). Die Stuhlinkontinenz ist der unbeherrschbare Abgang von Schleim, flüssigem Stuhl oder festen Bestandteilen. Es bedeutet, dass man die Entleerung des Darms nicht willkürlich zurückhalten kann.

Eine Form bei MS ist die sensible Innervationsstörung, die dem Betroffenen Empfindungen wie Stuhldrang, Stuhlfülle oder Stuhldurchtritt überhaupt nicht wahrnehmen lassen. Gemeinsam ist beiden die fehlende oder unzureichende Nervenübermittlung. Inkontinenz kann natürlich auch andere Gründe haben als MS, die sollten ausgeschlossen werden.


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